Fitness für die Psyche und was Gesundheit damit zu tun hat

Gesunder Geist im gesunden Körper

Zwei Drittel der Bürger mittleren bis höheren Alters sagen, sie seien bei guter Gesundheit, das belegt die vor kurzem vorgestellte Studie „Deutscher Alterssurvey 2014“.  Hier erfahren Sie, was Sie tun können, damit das für Ihre Zukunft auch gilt.

Alles dreht sich um Gesundheit: Gesundheit am Arbeitsplatz, Gesundheit zuhause, Gesundheit – wo man geht und steht!

Doch was ist Gesundheit?

Diese Frage stellt sich uns spätestens dann, wenn wir krank sind, nicht mehr. In dieser Situation wissen wir, wonach wir streben: Wir wollen einfach nur schnell wieder gesund sein.

Meistens handelt es sich um „Kleinigkeiten“: Eine Erkältung, eine Grippe oder Magen-Darm Verstimmung, der Rücken schmerzt, das Knie tut weh und ab und an haben wir einen verstauchten Knöchel. All dies sind Erkrankungen, die man aushalten kann, da sie eine begrenzte Zeit andauern oder zumindest in Aussicht stellen, bald wieder gesund zu sein.

Doch was, wenn die Symptome trotz Medikament – sei es aus der allopathischen oder homöopathischen Medizin – nicht mehr aufhören? Dann erst fängt man an, sich Gedanken über seine Gesundheit zu machen.

Im Krankenbett überlegt man sich, was man alles unternehmen wird, sobald man wieder gesund ist, wie zum Beispiel Sport: Laufen, Joggen, Pilates, Yoga, Schwimmen… Sehen Sie, wie viel Kreativität sie auf einmal haben, wenn es um Ihren Körper und den Erhalt seiner Gesundheit geht?

Ja, genauso sollte es sein – allerdings, wenn Sie „gesund“ sind.

Eine alte Dame fragte mich vor kurzem in einem meiner Kurse, weshalb ich denn das alles mache. Auf meine Antwort: „Um gesund zu sterben!“ sah sie mich erstaunt an und meinte: „Aber dann stirbt man doch nicht! Man muss doch krank sein, um zu gehen!“

Ich frage Sie: Muss man das?

Wir alle kommen mit der inneren Gewissheit zur Welt, diese eines Tages wieder verlassen zu müssen. Der genaue Zeitpunkt steht in den Sternen. Aber dass dies so sein wird, wissen wir genau. Denn dass das Leben nicht endlich ist, können wir jeden Tag sehen, hören, in der Familie im Freundeskreis miterleben.

Nein, ich muss nicht krank werden, um zu sterben. Ich kann an einem plötzlichen Tod wie Unfall, Herzinfarkt, Hirnschlag und anderen Vorfällen sterben. Aber ich kann alles tun, um nach Möglichkeit gesund zu sterben.

Doch dazu muss man wissen, was denn eigentlich Gesundheit bedeutet.

Laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) ist Gesundheit „der Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Krankheit und Gebrechen.“

Vielen Menschen ist nicht bewusst, wie sehr ihre Gesundheit von der Psyche abhängt. Denn wenn ich geistig bzw. psychisch gesund bin, kann mein Körper besser mit den alltäglichen Herausforderungen umgehen.

Deshalb setze ich auf das „Psychofit-Konzept“. Bei dem Begriff „Psycho“ geht es um Verhalten, Kognitionen, Einstellungen, Erwartungen, Emotionen, inklusiver der Wahrnehmung von Stressoren und Schmerz sowie Bewältigung.

Unsere Psyche hat einen großen Einfluss auf unsere Gesundheit, vor allem unsere Emotionen.  Gesundheit ist ein dynamischer Prozess und muss immer wieder erneuert, wiederhergestellt und aufrechterhalten werden.

Ein Beispiel: Durch eine Krebsdiagnose fühlt sich Herr X in vielerlei Hinsicht beeinträchtigt: Er muss sich für einen Weg der Behandlung entscheiden, sich überlegen, wie es beruflich weitergeht, wie er in Zukunft seinen Alltag bewältigen wird. Das alles verursacht Stress und es wird umso wichtiger, das Wohlbefinden wieder zu finden, um klare Entscheidungen treffen zu können.

Wohlbefinden ist relativ und abhängig vom individuellen Empfinden. Man kann krank sein, sich aber trotz allem wohl fühlen – auch wenn man die Beeinträchtigung wahrnimmt. Und trotz aller negativer Prognosen können Menschen wieder gesund werden.

Vorbeugen ist besser als bohren

Körperliche Faktoren spielen bei der Gesundheit eine Rolle, wie z.B. eine frische, abwechslungsreiche Ernährung, das Leben in einer unbelasteten Umwelt, körperliche Bewegung sowie ausreichend Schlaf und Entspannung.

Für die Gesunderhaltung unseres Körpers spielen aber auch seelisch-geistige Faktoren eine wichtige Rolle, z.B. liebevolle Beziehungen zu anderen Menschen, Selbstvertrauen oder ein Gefühl der Geborgenheit, Sicherheit und Freiheit.

Das Psychofit-Konzept setzt genau hier an und es hilft dabei, regelmäßig die Psyche „zu reinigen“ und für sie zu sorgen. Dazu muss man nicht gleich zum Psychologen oder Psychotherapeuten gehen. In vielen Fällen hilft ein gutes Gespräch mit dem Partner oder einer besten Freundin. Manchmal hilft der Besuch einer Infoveranstaltung, aus der man „Aha-Erlebnisse“ mitnimmt und plötzlich ein Licht aufgeht.

All das sind Möglichkeiten, um gut für seine Psyche zu sorgen. Es gibt jedoch – je nach individueller Voraussetzung – noch viele Wege mehr. In einem persönlichen Gespräch zeige ich Ihnen gerne, wie dies im Rahmen der Psychofit Beratung möglich ist.

„Mens sana in corpore sano“ ist eine lateinische Redewendung. Sie bedeutet „ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“. Die Redewendung ist ein Zitat des römischen Dichters Juvenal. Ich wünsche Ihnen von Herzen einen gesunden Körper, in dem ein gesunder Geist wohnt!

Wie halten Sie ihre Psyche fit? Schreiben Sie mir, ich freue mich über einen „gesunden Austausch“!

[1] B.Hammelstein, P.Renneberg, 2006, S. 9

Wie wir von der Queen lernen können

Rituale

Wenn die Queen das strenge Hofzeremoniell einhält, tut sie das nicht etwa aus Mangel an Alternativen. Nein, Königinnen und Könige auf der ganzen Welt tun das, weil sie die Stabilität ihres Landes demonstrieren wollen. Zeremonien und Rituale schaffen Ordnung, Struktur, geben Halt. Das können Sie von der Queen lernen:

Wir sind den ganzen Tag über in Rituale eingebunden, die wir jedoch bewusst nicht mehr wahrnehmen. Es beginnt beim Frühstück und endet mit dem Abendbrot und für die Kleinen noch in einer Gute-Nacht-Geschichte.

Unser Körper ist abhängig von Ritualen, die es ihm erst ermöglichen, eine Balance zwischen aktivem und passivem Leben und Arbeiten zu finden und zu erhalten. Ohne diese Rituale, ohne ihre Struktur und die Signale, die sie setzen, wären wir bald am Ende unserer Kräfte.

Der schützende Rahmen
Wir brauchen z.B. das Ritual regelmäßiger Mahlzeiten. Ohne sie könnten wir diese Leistung nicht bringen, einen Tag lang von morgens bis zum Abend durchzuhalten – gespickt mit einer Fülle von kleinen Herausforderungen: Frühstück für die Kinder, Schulsachen richten, ans Mittagessen denken, schnell den Haushalt auf Vordermann bringen, den Tagesablauf und Meetings planen, Ideen einbringen und notieren, Kind stürzt in der Schule, kurz im Krankenhaus vorbeifahren nachdem man es abgeholt hat und gleich wieder zurück zur Arbeit. Dann schnell noch einkaufen, das kranke Kind nicht vergessen, um es zu trösten, Wäsche im Hinterkopf, zuhause angekommen erst einmal alle anderen versorgen und dann noch kurz sich selbst, bevor man erledigt auf der Couch einschläft oder gleich ins Bett fällt.

Sehen Sie? Hätten wir da nicht einen rituellen gesellschaftlichen Rahmen für eine erholsame Mahlzeit, sie kämen nicht lange so zurecht.

Diese rituellen Vorgänge, die unseren Tagesablauf strukturieren und erlebbar machen, bekamen wir schon als Kleinkinder von unseren Vorfahren mit auf den Lebensweg, um unsere Leben leben zu können. Das Gute-Nacht-Lied ist ein privates Ritual, das Hofzeremoniell liefert eine Fülle öffentlicher Rituale:

„Das Hofzeremoniell, auch Hofetikette genannt, regelte die diversen am Hof eines Herrschers oder Fürsten stattfindenden Zeremonien und überhaupt alle am Hofe vor sich gehenden Handlungen; so etwa die Vorgänge bei Vermählungen, Begräbnissen, Huldigungen, Audienzen und dergleichen. Das Zeremoniell bestimmte Tracht, Rang, Titel und vorgeschriebene Handlungen der einzelnen Mitglieder des Hofstaates und war nicht selten sehr umfangreich und kompliziert.“ (Quelle: Wikipedia)

Doch wir können von der Queen lernen und uns den Halt sowie die Stabilität der Rituale selbst holen.

Wir haben es in unserer Hand, trotz der vielen anspruchsvollen Aufgaben, die an uns gestellt werden, bewusst Rituale zu kreieren, um uns zu regenerieren, eigene Heilkräfte zu entwickeln und unsere Kreativität zu entfalten. Dadurch können wir uns stärken und wachsen.

Rituale können uns helfen, das Gefühl des Ausgeliefertseins und der Hilflosigkeit zu vermeiden, aus schwierigen Situationen zu lernen und sie bewusst in positive Lebenserfahrungen und erneuernde Kräfte zu wandeln.

Wie Sie diese Rituale finden, die zu Ihnen passen, das erfahren Sie in meinem VIP-Workshop. Hier finden Sie weitere Informationen.

Wie sorgen Sie dafür, dass Sie zurück in Ihren Fokus, in Ihre Kraft kommen?

Wie Sie aus Feiertagen auf neue Weise Kraft schöpfen

Rituale Ostern

Die Schokoladenosterhasen stehen in den Läden bereit – ich freue mich auf Ostern, auf mein Ostern! Vor allem, weil ich Feiertage oder Familienfeiern immer als ganz besondere Chance sehe, neue Rituale zu schaffen, die uns und diejenigen, die mit uns feiern, emotional wirkungsvoller abholen. Drei Strategien zur Inspiration:

Wir alle kennen Rituale: Begrüßungsrituale, Sonnwendfeuer oder religiöse Rituale. Was alle Rituale verbindet: Vorgegebene Regeln, eine meist formelle und oft feierlich-festliche Handlung mit einem hohen Symbolgehalt.

Wikipedia erklärt es so: “Ein Ritual (…) bedient sich strukturierter Mittel, um die Bedeutung einer Handlung sichtbar oder nachvollziehbar zu machen oder über deren profane Alltagsbedeutung hinaus weisende Bedeutungs- oder Sinnzusammenhänge symbolisch darzustellen oder auf sie zu verweisen. Durch den gemeinschaftlichen Vollzug besitzen viele Rituale auch einheitsstiftenden und einbindenden Charakter und fördern den Gruppenzusammenhalt und die intersubjektive Verständigung.“

Also geben bei jedem Oster- oder Weihnachtsfest vorgefertigte Handlungsabläufe und altbekannte Symbole Halt und Orientierung. Das Ritual vereinfacht, reduziert, verstärkt durch Wiederholung, es erklärt und ermöglicht die symbolische Auseinandersetzung mit Grundfragen der menschlichen Existenz.

Es gibt zyklische Rituale, die dem tageszeitlichen, wöchentlichen, monatlichen oder jährlichen Kalender folgen. Es gibt lebenszyklische Rituale, z.B. Initiationsrituale bei der Geburt. Es gibt ereignisbezogene Rituale, die z.B. bei Krisen Anwendung finden oder Interaktionsrituale, die das menschliche Zusammensein gestalten.

Zeiten des Friedens, der Harmonie und der Liebe?
Familienfeste, Ostern, Weihnachten: In vielen Fällen kochen hier Emotionen hoch. Zuweilen sind das lebhafte und intensive Gefühle, die auf unterschiedliche Art und Weise in Erscheinung treten können. Gerade zu solch festlichen Gelegenheiten macht sich die Sehnsucht nach Harmonie breit, jeder hat sein eigenes seligmachendes Bild von diesen besonderen Tagen: An Weihnachten werden Plätzchen gebacken, die Gärten strahlen um die Wette mit der Beleuchtung des Nachbarn und der Feiertagsstress ist in vollem Gange. Und im Innen? Nichts zu sehen und zu spüren von Harmonie, Ruhe und Besinnlichkeit!

Und zu den überzogenen Erwartungshaltungen gesellt sich dann noch Kommunikationsarmut: Während man früher mit der Familie viel enger zusammenlebte – man erzählte sich abends am Kamin Geschichten und Anekdoten aus der Familie – läuft dagegen heute die Unterhaltung über Handy und Fernsehen. Man weiß nur noch wenig über die Großeltern, Eltern oder oft auch die eigenen Kinder.

Deshalb habe ich drei Strategien entwickelt, wie man Feiertage zum Krafttanken nutzen kann:

1. Vorher gestalten, reden, Erwartungen justieren
Immer wieder habe ich beobachtet, wie wichtig es ist, die verschiedenen Erwartungshaltungen auf einen Nenner zu bringen – schon im Vorfeld! Harmonie kann man nicht erzwingen, man sollte weder von anderen noch von sich selbst erwarten, dass man Dinge tut, die einem gar nicht entsprechen. Harmonie stellt sich wie von selbst ein, wenn man sich treiben lässt und sich auf das konzentriert, was wichtig ist: Auf das Wesentliche im eigenen Leben!

Aus meiner Erfahrung kann ich nur dazu sagen, dass es sich lohnt, den Mut aufzubringen, um alle überzogenen Erwartungen beiseite zu legen, um Uneinigkeit und Stress, die die Stimmung verderben können, nicht herauszufordern. Besinnt man sich auf das Wesentliche, geht man unvoreingenommener aufeinander zu.

Was man das ganze Jahr über versäumt hat, all die verpassten Gelegenheiten miteinander zu reden, sich gegenseitig zu respektieren und den anderen sein zu lassen wie er nun einmal ist, das kann man nicht in die wenigen Feiertage pressen, die einem zur Verfügung stehen.

2. Verändern Sie das Ritual!
Ich habe es immer wieder mit Erfolg geschafft, mit alten Ritualen zu brechen und Traditionen zu hinterfragen, die alle Beteiligten nur unter Druck setzen. Bereichern Sie Feiertage und Feiern mit Ihren eigenen Ideen! Frauen sind unglaublich innovativ und kreativ, wenn es darum geht, eigene, neue Rituale zu schaffen. Gemeinsam mit Kindern kann man das verstaubte Oster- oder Weihnachtsfest entrümpeln und etwas Neues entstehen lassen. Auch wenn sich anderen gegenüber oft ein Erklärungsbedarf ergibt!

3. Reden, reden, reden
Überlegen sie vorher gemeinsam: Was ist uns wichtig? Warum ist es uns wichtig? Was bedeutete es den Menschen früher, was bedeutet es uns heute?

Rituale sind nicht statisch. Rituale sind Bewegung, Kraft und Energie, die unser Leben bereichern und Wege aufzeigen, um unsere eigene Kraft zu finden und umzusetzen.
Gerade für Frauen in Führungspositionen oder in der Selbständigkeit, die ihre eigenen Rituale entwickeln wollen, um schnell wieder in ihre Kraft und ihren Fokus zu kommen, biete ich im April einen Workshop an einem magischen Kraftort in Europa an: Im Salzburger Land gönnen wir uns eine Auszeit und gestalten Rituale für individuelle Bedürfnisse. Sie möchten mehr darüber wissen? Dann sehen Sie hier  nach.
Haben Sie Ihre Alltags- und Feiertagsrituale schon mit neuem Schwung versehen?

Esoterik oder Egoterik – wie Sie bei sich bleiben

Esoterik vs. EgoterikUm uns herum passiert sehr viel, finden Sie nicht auch? Die Medien und das Internet liefern eine Fülle von Ereignissen in unsere Wohnzimmer, Köpfe und Herzen. Je mehr Ereignisse unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen, umso mehr Egoteriker rufen sie auf den Plan. Was das ist und wie Sie diesem Trend gelassen entgegen sehen können, das lesen Sie hier.

In der Umgangssprache hat „esoterisch“ häufig die Bedeutung von „irrational“ oder „versponnen“. Die Religionswissenschaft und die Geschichtswissenschaft verwenden den Begriff ohne Wertung zur Bezeichnung diverser religiöser und kultureller Strömungen, insbesondere in der Neuzeit und im westlichen Kulturraum.

Ich aber sehe immer mehr Egoteriker, die scheinbar genau Bescheid wissen über vermeintliche Außerirdische – die uns natürlich wohlwollend gegenüber stehen (schmunzel) – und überdimensionale Raumschiffe, die uns zu einem anderen Sonnensystem bringen werden wenn, ja wenn, die Erde am Untergehen ist. Es erstaunt mich immer wieder, wie viele Menschen sich an Theorien wie diese klammern, sie für bare Münze nehmen und sich davon beeinflussen lassen.

Ich kenne Menschen, die auf Egoteriker hereingefallen waren und die eine geraume Zeit brauchten, bis sie wieder festen Boden unter den Füßen hatten und bei klarem Verstand waren.

Was ist ein klarer Verstand? Es bedeutet, das Herz und das Hirn zu nutzen, um uns aktiv mit der Welt, unserem Leben und unserer Zukunft zu beschäftigen. Und nicht irgendwelchen Hirngespinsten hinterher zu jagen, auf das Raumschiff zu warten oder Luftschlösser zu bauen.

Wie unterscheidet man Spiritualität bzw. Esoterik von Egoterikern?
Es besteht ein großer Unterschied: Das eine kommt von innen, das andere von außen. Was so viel heißt wie: Ich bekomme meine Impulse von Innen, was meine eigene Wahrheit angeht und kenne „eigentlich“ meinen Weg. Doch manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäume nicht und da ist es gut, sich Rat und Unterstützung zu holen.

Und es wird noch einfacher!
Alles, was zusammenführt und Verständnis entwickelt, hilft und ist garantiert aus der Liebe und Achtung entstanden, wobei mit Liebe gemeint ist: Wir achten, respektieren und wertschätzen das Gegenüber, auch wenn es nicht in unser Verständnis passt.

Denn Liebe ist ein dehnbarer Begriff und kann manchmal auch schmerzhaft sein, wenn man dafür eine bestimmte Erfahrung machen muss wie: z.B. Freunde, Arbeit oder jemanden zu verlieren, dem man vertraut hat. Hier muss ein neues Leben, eine neue Entscheidung, ein neuer Lebensweg eingeschlagen werden, um daran zu wachsen und zu reifen. Das ist Spiritualität, ein geistiger Reifeschritt.

Wie heißt es so schön: Solange Du in den Schuhen des anderen noch nicht gewandert bist, kannst Du Dir kein Urteil über ihn erlauben.

Ich beschäftigte mich beruflich damit, mit Hilfe verschiedener Methoden Menschen darin zu unterstützen, mit den Aufgaben des Lebens, die nicht immer einfach zu bewältigen sind, umzugehen.

Es führt nun einmal kein Weg an unserem eigenen Bewusstsein vorbei. Wir müssen schon etwas tun, um zu wachsen. Da können noch so viele Außerirdische vorbei kommen, sind wir nicht innerlich gewachsen und haben unser Bewusstsein nicht erweitert, dann sieht es auch in den anderen Galaxien schlecht für uns aus.

Da kann uns ein jeder ein X für ein U verkaufen, wir blicken es einfach nicht, da wir nicht wissen, wie der Weg zwischen dem X und dem U ausgesehen hat. Es ist nicht möglich, ohne eigene Erfahrungen einen geistigen Reifeschritt zu vollziehen, das ist damit gemeint, wenn man von Lebenserfahrung spricht!

Wie diese Schritte aussehen sollen – das kann uns niemand im Vorfeld sagen! Leider erkennen wir immer nur im Nachhinein, was gut und was schlecht für uns war.

Hier ein kleines humorvolles Filmchen der Zeichentrick-Profis von Pixar  zum besseren Verständnis in Bezug auf fremde Galaxien, viel Spaß dabei! Jetzt wollen wir einmal hoffen, dass wir bis dahin jemanden gefunden haben, der seine Prüfung bestanden hat…
Wie gestalten Sie Ihren Weg zur Lebenserfahrung?

Wie Sie Ihre Balance in der Informationsflut halten können

Alles, was länger als drei Minuten bei

Grippewelle, die Griechen ringen nach neuen Finanzen, der große Sturm Niklas, Flüchtlingsdramen, der Krieg in der Ukraine. Die Medien bombardieren uns mit Nachrichten aus aller Welt. Ich könnte die Liste dieser negativen Nachrichten ewig weiterführen. Das Zauberwort heißt hier: KÖNNTE.

Ja, könnte, muss ich aber nicht! Wir haben vergessen, dass die Wahl unserer Gedanken in uns selbst liegt. Ich kann mich jede Sekunde, Minute von mir aus auch Stunde entscheiden, was und worüber ich nachdenke.

Das soll jetzt nicht heißen, dass ich ständig nur positiv denke, nein! Aber ich kann entscheiden, wann es gut ist! Das ist ein wichtiger Punkt, sich dies bewusst zu machen, jeden Tag.

Alles, was länger als drei Minuten bei mir bleibt, gehört zu mir.

Schauen Sie, prüfen Sie, ob es wirklich zu Ihnen gehört. Wenn nicht, lassen Sie es weiter ziehen. Wenn doch, ja dann setzen Sie sich damit auseinander. Ich sage immer, aufgrund meiner 15-jährigen Erfahrung als Vorsitzende und Sterbebegleiterin der Hospizgruppe „Freundeskreis – Magdalena – Hospiz e.V.: Alles was wir jetzt bearbeiten, mit dem wir uns jetzt auseinandersetzen, müssen wir am Ende unseres Lebens weder verarbeiten noch mitnehmen, sondern wir können einfach gehen! Und das – das kann ich Ihnen versprechen – ist nur von Vorteil!

Also: „Wenn dir wieder einmal Steine in den Weg gelegt werden, draufstehen, Balance halten, Aussicht genießen und weiter gehen!“

Ich wünsche Ihnen, dass Sie den nächsten Stein in Ihrem Leben richtig nutzen können. Falls Sie die Aussicht nicht genießen können, um weiter zu gehen, helfe ich gerne dabei, zu erkennen, was Sie erreicht haben, was Sie nicht mehr benötigen und wie der nächste Schritt aussehen kann. Bleiben Sie neugierig!

Wie finden Sie die guten Nachrichten in der Informationsflut?

Bier

Von Frau zu Frau: Was Bierbrauen mit Haltung zu tun hat

In meinen Begegnungen, Gesprächen und in meinen Seminaren sehe ich immer wieder, was für tolle Frauen unterwegs sind! Ich sehe, was sie leisten und welche wunderbaren Persönlichkeiten sie haben. Und doch sind sie sich ihres Potentials oft nicht bewusst. Ist das bei Ihnen auch so? In diesem Artikel möchte ich Sie auf die richtige Spur bringen!

Es ist immer wieder beeindruckend, die Verwandlung von Frauen zu erleben: Die einen sind anfangs schüchtern und vorsichtig, andere betreten den Raum mit der Gewissheit, ihn auf jeden Fall zu füllen und alles mitzunehmen, was man kriegen kann. Wieder andere kennen ihr Potential, wissen aber noch nicht, wie sie es umsetzen können und sind einfach nur gespannt.

Ich stehe am Ende des Seminars immer wieder dankbar und voller Bewunderung da, um festzustellen, was alles möglich ist auf unserem Weg, und wie schnell man etwas verändern kann an seiner Haltung – wenn man das möchte und sich darauf einlässt.

Tja, Frauen sollten sich mehr trauen, denn es lohnt sich immer, die nächsten Schritte zu gehen! Schließlich verfügen Frauen über ein unglaubliches Potential! Wussten Sie übrigens, dass nicht etwa der Mann das Bierbrauen erfunden hat? Und nicht, wie ja so gerne behauptet wird, die Mönche? Nein, es waren die Frauen! Auf dieser Webseite können Sie es nachlesen!

Denn vor 6000 Jahren wurde schon Bier gebraut. Damals wurde stehengelassener Brotteig mit Wasser angesetzt und zum vergären gebracht. Gewürzt wurde mit Kräutern und Wurzeln, so dass das Bier verschiedene Geschmacksrichtungen bekam. Dieses erste Bier wurde von Frauen gebraut. Frauen, die die Braukunst beherrschten und gutes Bier brauen konnten, wurden übernatürliche Kräfte zugeschrieben. Ein begehrtes Wissen also, denn das Rezept für dieses nicht leicht herzustellende Getränk wurde unter dem Siegel der Verschwiegenheit von der Mutter an die Tochter weitergegeben.

Tja, und wie geriet die Braukunst nun in Männerhände? Darüber habe ich noch nichts gefunden…. Aber schauen Sie doch mal auf Ihre eigenen Geheimrezepte, Erfindungen, speziellen Kenntnisse! Gehen Sie dieser Spur nach, es lohnt sich!

Sie sind ein ganz besonderer Mensch! Es gibt sie nur einmal auf dieser Welt. Die Summe Ihrer Erkenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen macht Sie aus. Wenn Sie einmal die Kraft daraus gespürt haben, dann finden Sie auch den Mut, Haltung anzunehmen oder zu verändern. Ich unterstütze Sie gerne dabei – von Frau zu Frau.

Übrigens: Ich liebe ein kaltes Bier an einem warmen Sommerabend. Sie auch?

Geld für inneres Wachstum nutzen: Sechs Fragen an Angelika Walter

Die wunderbare Annegret Kitzmann-Schubert hat im Frühjahr 2014 eine Fülle von Gedanken zum Thema Geld zusammengetragen. Lesen Sie hier mein Geld-Interview:

Mein Leben, mein Geld

Angelika Walter

Eine Frau mit ungewöhnlichem Wissen: Angelika Walter ist Mediatorin, psychologische Beraterin und bietet Seminare, Fortbildungen sowie Teamtrainings im Bereich Persönlichkeitsentwicklung und Mediation im gesamten deutschsprachigen Raum an. Und nicht nur das: Seit vielen Jahren ist sie aktiv in der Hospizbewegung, bildet Sterbebegleiter aus und hat schon viele Menschen in ihren letzten Stunden begleitet. „Das letzte Hemd hat keine Taschen“, so sagt man, und deshalb wollte ich von Angelika Walter wissen, wie sie über Geld denkt.

Wann hatten Sie zum ersten Mal im Leben eigenes Geld?
Angelika Walter: „Als Kind bekam ich 50 Pfennig geschenkt. Davon habe ich einen Becher Sahne gekauft, den ich sofort austrank. Als sechstes Kind einer Großfamilie bedeutete die Sahne für mich gleichzeitig Erfüllung und ein Gefühl von Mangel. Mit fünf Geschwistern in einem nicht abgezahlten Haus war für uns Kinder Sahne eine Ausnahme, es gab sie nur wenn Besuch da war. Sahne war und ist…

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